Seminar: Optimierter Mahnlauf

Seminarziel:
Kostenersparnis
schnellere Forderungsbeitreibung
eigenes Erwirken von Vollstreckungsbescheiden
im elektronischen Mahnverfahren (im Barcode-Verfahren)

Der Seminarpreis beträgt 95,00 € zzgl. Mehrwertsteuer. Bei Anfragen von Kammern, Handwerkerschaften, Verbänden oder anderen Gruppen in auch anderen Städten gelten abweichende Preise - Kontaktieren Sie uns.

Warum sollten Sie das Seminar besuchen?

Das Seminar verhilft zu schnellerer Forderungsbeitreibung. Sie haben Ihre Arbeit erledigt und möchten Ihre Vergütung. Dies ist Ihr Recht, aber es gibt Leistungsempfänger, die Ihre Rechnung nicht bezahlen, wodurch Sie wie ein zinsfreier Kreditgeber ausgenutzt werden, obwohl Sie Ihr Personal schon bezahlt, Ware bereits geliefert bzw Werkstoffe längst verbaut, mithin komplette Vorleistung erbracht haben.

Das Seminar und die für den Alltagsgebrauch nützliche Schulungsunterlage "Tipps und Tricks gegen säumige Schuldner" mit Musterschreiben und Checklisten dient auch zur Arbeitserleichterung im Büroalltag. Oft legen Bearbeiter von Inkassofällen aufgrund des Zeitdrucks wegen nachdrängender anderer Arbeiten aktuelle Mahnvorgänge immer wieder weg, da der Kunde vielleicht verzogen ist und/oder Kontaktaufnahmen mit Behörden als zusätzlich zeitraubend und lästig gescheut werden.

Warum sollten bisherige Zahlungsaufforderungen nicht ausreichend sein?

Meine Kanzleipraxis zeigt, dass viele Firmen oder Einzelpersonen ohne es zu merken, fehlerhaft mahnen. Dies beginnt mit der Aufnahme der Kundendaten, etwa in Bezug auf Rechtsformen oder Kundennamen und setzt sich neben der inhaltlichen Darstellung über die fehlende Stringenz bei der Fristüberwachung von Mahnungen fort. Oft wird sogar übersehen, wer noch als Zahlungspflichtiger in Betracht kommt.

Welche Folgen habe ich bei fehlerhaften Mahnläufen zu erwarten?

Schuldner erkennen, ob Sie Ihre Zahlungsaufforderung ernst meinen oder nicht, weshalb unnötiger Zeitverlust zu beklagen ist, wenn Mahnungen nicht so wirken, wie sie es sollen.

Weiteres Manko ist, dass auch vermeidbare Kosten durch den Mehraufwand in Bezug auf Adressen-, Namens- oder Firmenermittlungen entstehen, wenn ungenau geführte Mahnvorgänge an einen Anwalt oder einen Inkassodienst abgegeben werden. Neben dem Kosten- und Zeitverlust ist auch das Risiko, Ihre Forderung nicht realisieren zu können, erhöht, da die Verfolgung von Mahnsachen einem Wettlauf mit anderen Gläubigern gleichkommt und Sie bei mangelnder Konsequenz sowei zügigem Handeln mit Ihrer Forderung auszufallen drohen.

Warum sollte sich ein Seminarbesuch wirtschaftlich rechnen?

Abgesehen davon, dass Sie Ihre Mahnerfolge verbessern, erhöhen Sie durch die eigene Erstellung gerichtlicher Mahnanträge den Druck auf den Schuldner und ersparen Kosten, die bei vorzeitiger anwaltlicher Beauftragung entstehen würden. In jedem Fall vermindern Sie durch die eigene Erwirkung von Vollstreckungsbescheiden Ihr Risiko, zusätzliches Geld auszugeben.

Die Ersparnis bwz. die Risikoverringerung bei eigener Titelerwirkung ohne anwaltliche Hilfe beträgt bei einem Schuldner, der zahlungsunfähig ist und Ihnen

  bis 299,99 € schuldet 80,62 €
300,00 € bis 599,99 € schuldet 145,12 €
600,00 € bis 899,99 € schuldet 209,62 €
900,00 € bis 1199,99 € schuldet 265,07 €
1.200,00 € bis 1.499,99 € schuldet 316,24 €

Legt ein Schuldner Widerspruch gegen Ihren Mahnantrag ein, haben Sie immer noch die Möglichkeit, einen Anwalt zu beauftragen, damit ein offizielles Klageverfahren eingeleitet werden kann. Auch in diesem Fall haben Sie anwaltliche Gebühren im Rahmen des obigen Beispiels von 46,41 € bis in Höhe von 186,23 € erspart.

Was passiert, wenn ich einen Vollstreckungsbescheid erwirkt habe?

Wird Ihr Anspruch mangels Widerspruch des Schuldners per Vollstreckungsbescheid tituliert, dürfen Sie nach einer 14-tägigen Frist nach Zustellung des Titels einen Gerichtsvollzieher beauftragen, eine Kontopfändung oder eine Gehaltspfändung etc. vornehmen. Gerne bin ich Ihnen bei der Umsetzung dieser Maßnahmen behilflich.

Inhaltsverzeichnis Schulungsunterlage

Vorwort
1. Was muss ich bei der Aufnahme von Kundendaten beachten?
2. Auf was sollte ich bei meinen Kunden achten?
3. Was mache ich, wenn der Kunde nach Leistungserbringung nicht mehr erreichbar ist?
4. Worauf muss ich bei der Stellung meiner Rechnung achten?
5. Wie sollte der Mahnverlauf strukturiert sein?
6. Welchen Inhalt sollten die Mahnungen haben?
7. In welchem Umfang soll ich mich auf Schriftwechsel einlassen?
8. Wie kann ich mein Kostenrisiko für ein gerichtliches Verfahren minimieren?
9. Online-Mahnbescheid seit 01.12.2008 im elektronischen Mahnverfahren (Barcode-Verfahren)

Musteranlagen
Muster 1: Gängigste Rechtsformen und Vertretungsverhältnisse
Muster 2: Checkliste über Kundenanlagedaten
Muster 3: Anschriftenprüfung der Deutschen Post AG
Muster 4: Einwohnermeldeamtsanfrage
Muster 5: Gewerbeamtsanfrage
Muster 6: Handelsregisteranfrage
Muster 7: Vereinsregisteranfrage
Muster 8: Formulierung für Mahnstufe I
Muster 9: Formulierung für Mahnstufe II
Muster 10: Formulierung für Mahnstufe III
Muster 11: Ratenzahlungsvereinbarung
Muster 12: Grundbuchanfrage
Muster 13: Mahnantragsformular
Muster 14: Hauptforderungskatalog
Muster 15: Gerichtskostentabelle
Muster 16: Vollstreckungsbescheidsantrag